F3 | Professionalität von ‘Lehrern’ im #Leitmedienwechsel

Samstag, 15:30 Uhr, Hirnrinde

Session-Owner: Felix Schaumburg & Lisa Rosa

Mindmeister Mindmap: http://tinyurl.com/echb11-lehrer

Wie verändert sich die Profession “Lehrer” im Leitmedienwechsel? Oder: Auf der Suche nach dem “Dings”

Gruppe Schwarz
Stefan
Bildung braucht Beziehung,
Bildung braucht Provokation, Gegenmeinung, mich durcheinanderbringen
beides in Kombination, es braucht die Beziehung, damit ich die Provokation aushalte
Reizklima: es ist gestattet, eine Auseinandersetzung fuehren zu koennen mit meinen Gedanken

Sebastian https://twitter.com/autopoiet (edit 20.03.)

Basti https://twitter.com/cervus
auf gleicher Augenhöhe, Tandem-Lernen
interessantester Gesprächspartner sein

-> Bekomme, wann immer ich zu der Person hingehe, neue Tipps, Links und so.
-> Möglichkeit schaffen, den Meister zu überflügeln. Der „Lehrer “ muss sich selber überflüssig machen.
-> Orientierung kann man finden in der Rolle des Sozialpädagogen in der Jugend-Sozialarbeit.
-> Wie identifiziere ich mich mit der Rolle. Schaffe ich die über die Institution „Schule“, oder über die Identifikation mit den „Kinde“. Bin ich der Vertreter der kleinen Lisa, oder Vertreter der Institution? -> Mathetik (http://de.wikipedia.org/wiki/Mathetik)

Gruppe blau

  • respektvoll
  • freundlich
  • geduldig
  • begeistert von den eigenen Fragen und Themen
  • Lernbegeistert
  • offen kommunizieren
  • Die „Person“ traut mir selber mehr zu als ich mir selber.
  • Fordert von mir ein, dass ich umsetze, was sie von mir fordert.
  • Eine Person, bei der ich Fehler machen darf.
  • Beiläufiges Lernen
  • peer-to-peer Lernen. Ergebnisse sind Gemeinschaftsergebnisse.
  • Fordern zu Beginn einer „Aufgabe“, sodass der „Schüler“ lernt, erste Hemmnisse zu überwinden um intrinsische Motivation für die nächste Aufgabe zu erhalten.
  • „Lehrer“ soll risiko und experimentierfreudig sein.
  • „Lehrer“ muss literacy in einer Höchststufe beherrschen – ebenso wie ein großes PLE mit MediaLiteracy
  • Nicht nur als Methoden für die Schüler, sondern aktives Arbeitem des „Lehrers“

Gegeben
1. Lernen ist SDL (self-directed learning)
2. Lerninhalte stehen unbegrenzt zur Verfügung

Anlässe & Typen

  • „harter Input“
    • fachlich kompetent, nicht überheblich
  • Prozesshilfe
    • freundlich, verständlich, offenes Ohr, Methoden der Arbeitsorganisation selber erfahren, authentisch, nciht motivierend, helfend.
  • kritische Reflexion
    • freundschaftlich, offen und radikal, vertraut
  • Freund / „Durchs-Tief-träger“
    • zuhören können

Phil, Lutz, Ronald

  • Lernbegleiter
  • Modell für Lernfreude
    • „Lernfreude Trance“ (sie an einen Ankerpunkt binden): Problem dabei, Lernfreude zu finden. Abitur ist keine Freude am Lernen, sondern Freude am Ergebnis. Lernen ist ein Prozess.
  • Vorbildfunktion
  • Authentizität führt zu Autorität
    • „Lehrer“ darf Lernfreude nicht vortäuschen, sondern ‚echt‘ sein.
    • Spannungsfeld: Lehrer als Vertreter der Staatsmacht, des Curriculums, muss bestimmte Rollen spielen. Die Person muss als Rolle agieren und eine „professionelle Lehrerrolle“ entwickeln.
      • Das ist ein Problem. Man verrät seine inneren Werte. „Ich muss leider Noten geben…“ geht nicht.
  • Lernprozesse fokussieren
  • Problemumfeld, dass motiviert (intrinsische Motivation)
    • Kontext erfahrbar machen
  • Lernumgebung (angstfrei)
  • Lehrer braucht einen persönlichen Coach
  • Vom Vermittler zum Berater, Coach, Moderator
  • Transparenz gegenseitige Erwartungen
  • Psychische Stabilität
  • Einfühlungsvermögen
  • Lehrer ist Kenner der Mathetik (Wissenschaft von Lernen)
  • in der Lage sein, die eigene Arbeit zu prüfen und zu bewerten.
  • in der Lage sein, sich selbst zu hinterfragen und evtl. selbst für das Scheitern verantwortlich zu sein
  • willens sein, sich zeitlebens zu professionalisieren

Live-Mitschrift: http://typewith.me/echb11-lehrer