F8 EduCamp in die Breite tragen?

Sonntag, 13.30 Uhr, Hirnrinde

Session-Owner: Jöran Muuß-Merholz

Kurz-Zusammenfassung:

VideoMitschnitt der Diskussion:

Etherpad: http://piratepad.net/echb11-diskussion

Vorabfrage

Wenn Ihr Euch einer Gruppe zuordnen müsstet, welche würdet Ihr wählen:
„Anfänger-Educamper“ oder „Fortgeschrittener Educamper“?

Diskussion

Welche dieser Thesen ist Euch symphatisch, welche unsymphatisch (und warum):

„Wir müssen in die Breite und nicht immer nur im eigenen Saft schwimmen.“

„Das Educamp ist nicht für die Masse da. Hier treffen sich die, die eben da sind, und das ist gut so.“

„Noch mehr Breite? Das bremst uns doch nur. Schon jetzt nervt es, dass viele Diskussionen immer wieder von Null beginnen. Anfänger raus, die sollen doch zur Learntec gehen!“

„Das Educamp ist eine elitäre Angelegenheit. In Wirklichkeit wollen wir hier doch unter uns bleiben, uns gegenseitig bestätigen und auf den Rest der Welt schimpfen.“

Beim nächsten Educamp muss …

jeder fortgeschrittene Educamp-Lehrer einen „Anfänger“-Lehrer mitbringen und an die Hand nehmen.

jeder fortgeschrittene Educamp-Student / Uni-Mitarbeiter einen Professor mitbringen und an die Hand nehmen.

jeder fortgeschrittene Educamper eine „Anfänger-Session“ machen (z.B. „Was ist twitter?“).
alles *noch* besser dokumentiert werden.

es einen „Tag 0“ mit Vorprogramm für Anfänger geben.

es wieder die Sessionplanung für den 2. Tag am 2. Tag geben, damit Anfänger sich am 2. Tag trauen, selber etwas anzubieten.

Und Eure Thesen?

Da die staatliche Lehrerfortbildung (zumindest in NRW) den im educamp abgedeckten Bereich nicht berücksichtigt, sollte man schon sehen, dass man das Konzept in die Breite trägt und regionale Ableger schafft, die dann aber vor allem an Anfänger gerichtet sind

Bin selbst in der staatlichen Fobi und habe angeregt, educamp als Organisationsform zu wählen, um Inhalte wie jetzt in Bremen an die Lehrer zu bringen.

Antwort: geht nicht, da es die Strukturen nicht zulassen. Jede einzelne Fortbildung müsste vorher genehmigt werden; dass Teilnehmer auch Fortbildung anbieten, geht dann schon gar nicht etc., staatliche Lehrerfortbildung hat zudem kaum das Knowhow in jegelicher Hinsicht (educamp Organisation/ neue Medien/ …)

educamps wie in Bremen jetzt sollten sich vor allem an den Kern der Interessierten richten

Könnte mir vorstellen, dass die Universtäten gut geeignet wären als Orte und Studierende als Partner/ Zellen/ Organisatoren

Die Breite liefert auf einer eher subversiven Ebene bei Teilnehmern und Gartenzaunzuschauern neue interessante Aspekte